Das Gesicht des Fördervereins ist jetzt erwachsen


Max Dages war über ein Jahrzehnt das Gesicht des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Freiburg. Geplant war das nicht und sicherlich hätte seine Mutter Christina sich gewünscht es wäre nicht so gewesen.

Im Alter von 4 Jahren erkrankte Max 2007 an Leukämie und wurde in der Freiburger Kinderklinik behandelt. Seine Mutter Christina ist Fotografin und begleitete den schweren Weg ihrer Familie damals mit Ihrer Kamera. So entstand über die vielen Monate der Behandlung eine Fotostrecke, die die „Krebs-Geschichte“ der Familie vom Tag der Diagnose bis zur vollständigen Genesung in einer ganz besonderen Weise dokumentiert. Die berührenden Bilder zeigen die Ups and Downs der Therapie, vor allem aber den starken, damals noch kleinen Helden Max, wie er sich zurück in die Normalität gekämpft hat. Eine wichtige Erinnerung für die Familie und auch für den Förderverein und das Elternhaus.

Aus Dankbarkeit und Verbundenheit stellte Christina Dages uns die Bilder zur Verfügung und Max wurde über die Jahre zum Gesicht des Fördervereins. Sein herzliches Lächeln begegnete einem seitdem auf kostenlosen Füllanzeigen in der Zeitung, unserer Weihnachtspost, sowie auf unserer Website und in unseren Broschüren.

Mittlerweile ist der „kleine Max“ ein „großer Max“ und bereitet sich auf sein Abitur vor. Dies haben wir zum Anlass genommen mit Ihm über seine Erinnerungen an seine Zeit in der Kinderklinik und im Elternhaus zu sprechen.

„Ich habe damals nicht realisiert, was mir passiert - für mich war das alles normal.“ erinnert sich Max. Aber als Familie hätte die Krankheit sie geprägt. Das merke er in Gesprächen mit seinen Eltern. „Für sie ist das Leben in eine Zeit „vor“ und in eine Zeit „nach“ meiner Krankheit eingeteilt.“

Für Christina Dages wurde das Elternhaus des Fördervereins für ein Jahr ein zweites Zuhause. Hier konnte sie sich Auszeiten nehmen, in Ruhe frühstücken und es gab immer einen Ansprechpartner, wenn die Sorgen zu groß wurden. „An den Duft nach frischem Kuchen, der für uns gebacken wurde, erinnere ich mich noch sehr gut und natürlich an die Geschwisterspielstube, wo ich Max‘ kleine Schwester Rosalie zum Spielen und Basteln abgeben konnte!“ erzählt Christina. Bis heute hält sie den Kontakt zum Team und schaut immer mal wieder vorbei. Oft um neue Fotos für den Förderverein zu schießen, manchmal aber einfach nur so, um kurz „hallo“ zu sagen.

Für Max seien die Zeiten, wenn er von den Infusionen „abgestöpselt“ wurde und für ein paar Stunden mit ins Elternhaus durfte ein Highlight gewesen. „Für mich war das Elternhaus ein bisschen wie Urlaub, wir hatten ein schönes Zimmer, alles war heimelig und es gab eine große Küche, in der meine Mutter für uns kochte.“

Wir freuen uns auch heute noch jeden Tag mit Max und seiner Familie, dass er die Leukämie besiegt hat und dass es ihm so gut geht. Alles Gute lieber Max, viel Erfolg und Gesundheit und danke, dass du uns für so viele Jahre dein Lächeln geschenkt hast.

Freiburg, 15.04.2021

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