„Ich will noch Mee(h)r“



„Ich will noch Mee(h)r“

Alle zwei Jahre veranstaltet die Geschwister-Spielstube „Regenbogen“, eine Freizeit.

Da der letzte Aufenthalt 2016 auf Sylt so großen Anklang fand, haben wir uns entschlossen, das Inselabenteuer fortzuführen und sind auch in diesem Jahr 2018 mit 20 Geschwistern krebskranker Kinder und Jugendlicher im Alter zwischen 8 und 16 Jahren für 7 Tage erneut nach Rantum auf die Insel Sylt gefahren. Die Freizeit stand dieses Mal, in Anlehnung an das Angebot vor 2 Jahren, unter dem Motto „Ich will noch Mee(h)r“.

Die von uns geplanten täglichen Gruppenangebote sollten den Geschwisterkindern die Erfahrung vermitteln, dass man gemeinsam schwere Situationen und Aufgaben leichter meistern kann.

Die Gemeinschaftserlebnisse in der Natur boten die Möglichkeit zu völlig neuen sozialen und elementaren Erfahrungen und dadurch wurde insbesondere die Sozialkompetenz gefördert und das Selbstvertrauen gestärkt. Vor allem aber ging es auch darum, gemeinsam Spaß zu haben und Abenteuer zu erleben. Zusammen verbrachten wir aufregende Tage und „schlaflose Nächte“, an denen Gruppenerfahrungen und erlebnispädagogische Inhalte im Vordergrund standen.

Die besonderen Highlights dieser Woche waren sicherlich einerseits das intuitive Bogenschießen, durch welches die Kinder wieder ein Gespür für ihren Körper, ihre innere Kraft und ihr Bauchgefühl bekamen.

Aber auch der Ausflug nach Westerland, wo die Kinder nach Herzenslust Mitbringsel und Postkarten kaufen konnten und der Kinobesuch fanden großen Anklang.

Bei einer Wattwanderung lernten wir viel über die ökologische Situation in dieser einmaligen Biosphäre und beim Schwimmen tauchten wir in die Schönheit der Natur ein und angestaute Energien konnten freigelassen werden. Die Badetage wurden durch eine Strandolympiade abgerundet.

Neben zahlreichen lustigen Spielen und einem Bowlingabend gab es auch Raum für kreative und kunsttherapeutische Gestaltungsmöglichkeiten, wie z.B. Bernstein schleifen und verschiedene Methoden für schwierige Momente im Familienalltag.

Die Freizeit bot den gesunden Geschwisterkindern Freiräume, die bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten eines jeden Kindes wieder neu zu entdecken und zu unterstützen, um ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Sowohl bei den gemeinsamen Erlebnissen als auch bei den einzelnen Angeboten entstanden nebenbei ganz zwanglos Gespräche zwischen den verschiedenen Altersstufen über deren momentane Situation und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Krankheit des Patientenkindes und es wurden zahlreiche Freundschaften mit Gleichbetroffenen geschlossen.

Trotz der Vorfreude auf die Familie fiel der Abschied schwer, denn die gemeinsame Zeit war doch sehr intensiv.

Die Rückmeldungen der Eltern hinterher waren durchweg positiv. Die Geschwister wirkten gelöst und gestärkt und kamen voller Selbstbewusstsein zurück und vielleicht sehen wir das ein oder andere Gesicht beim nächsten Mal ja wieder!

www.helfen-hilft.de/Geschwisterspielstube

10.09.2018, mit Sabine Beißwenger und Anneka Haigis (Leitung d. Geschwisterspielstube „Regenbogen“ Freiburg)

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