Überwältigender Erfolg von „Leser helfen“



Die traditionelle Benefizaktion „Leser helfen“ der Mittelbadischen Presse ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. In allen Zeitungen der Ortenau wurde über mehrere Wochen dazu aufgerufen Spendenaktionen zu organisieren und die Spenden unter dem Stichwort „Leser helfen“ auf ein Spendenkonto zu überweisen. Die Aktion gibt es seit 23 Jahren und genauso lange ist sie auch schon erfolgreich. Begünstigt werden immer gemeinnützige Organisationen aus der Region

Diesmal durfte sich der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg freuen. Schon zum dritten Mal legten sich die Leser der Mittelbadischen Presse für den Förderverein ins Zeug.

Vergangenen Freitag besuchten Redaktionsleiter Wolfgang Kollmer und Redakteurin Victoria Hof das Elternhaus in Freiburg, um einen phänomenalen Spendenscheck in Höhe von 216.300 Euro zu überreichen. Empfangen wurden sie von den Fördervereins-Vorständen Bernd und Inge Rendler, Hans-Peter Vollet, sowie Manuela Bitsch und Oberärztin Dr. Brigitte Strahm aus der Kinderklinik.

Kollmer ist seit drei Jahren Vorsitzender der Benefiz-Kampagne. Übernommen habe er die Aufgabe, von Thomas Reizel. „Er hat die Aktion vor 23 Jahren so richtig ins Laufen gebracht“ erzählt Kollmer. Die Arbeit des Fördervereins berühre ihn persönlich sehr. Als Familienvater sei er aber natürlich froh, bisher nie auf die Angebote im Elternhaus angewiesen gewesen zu sein.

Das besondere an „Leser helfen“ sei die unglaubliche Breite an Spendern. „1758 einzelne Initiativen haben wir diesmal gezählt“ erzählte Kollmer. Von der Grundschulklasse, die Plätzchen in Gengenbach verkaufte und hinterher 83 Euro in die Redaktion brachte, bis hin zur kleinen Pizzeria in Schutterwald, die eine Sammelaktion unter den Gästen veranstaltet habe. Zusammen mit einigen wenigen „größeren“ Spenden habe dies zu der dritthöchsten Spendensumme geführt seit es „Leser helfen“ gebe.

Victoria Hof begleitete die gesamte Aktion redaktionell und bewies in Ihren Artikeln großes Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Thematik. „Sicher war das nicht immer leicht“ vermutete Bernd Rendler bei dem Treffen. Als ehemals betroffene Mutter – Ihr Sohn erkrankte vor einigen Jahren an Leukämie – hatte sie einen sehr guten Einblick. „Sie hat das wirklich ganz fantastisch gemanagt“ lobte Wolfgang Kollmer ihre Arbeit.

Zur besonderen Freude aller Anwesenden war bei dem Termin auch Familie Unruh aus Fulda anwesend. Die 5-köpfige Familie lebt aktuell im Elternhaus, während ihre kleinste Tochter wegen eines seltenen Gendefektes in der Uniklinik behandelt wird. Stellvertretend für alle betroffenen Familien bedankten sie sich für die Spende und erzählten offen über die Schwierigkeiten und Sorgen, mit denen sie täglich zu kämpfen hätten. „Uns werden hier so viele Sorgen abgenommen“ erzählte Herr Unruh. Ihre gesunden Kinder würden am liebsten morgens schon vor dem Frühstück in die Geschwisterspielstube gehen. „Wir fühlen uns hier richtig wohl!“

Die Vorstandsmitglieder, allesamt selbst einmal betroffen gewesen, zeigten sich überwältigt von der großartigen Spende und nahmen diese dankend entgegen. „Wir können alle sehr gut nachfühlen, was das Elternhaus für die betroffenen Eltern bedeutet“ betonte Bernd Rendler und berichtete, wie die Idee für das erste Elternhaus entstanden sei. „1990 sind wir mit unserer kranken Tochter nach Hamburg gefahren“. Dies sei die erste Klinik gewesen, die es den Eltern ermöglichte, nah bei ihren kranken Kindern zu sein. Auf dem Heimweg hätten sie beschlossen: „Sowas brauchen wir in Freiburg auch. Nur größer, schöner und besser!“

Hier gehts zum "Leser helfen"-Video

Freiburg, 10.02.2020

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