Projekt Kobra



 

KOBRA - Kinderonkologie badischer Raum

 

Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen werden nur in spezialisierten Zentren behandelt, im badischen Raum am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (ZKJ) des Universitätsklinikum Freiburg und an der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe. Patienten anderer regionaler Kinderkliniken werden bei Verdacht auf eine Krebserkrankung zur weiteren Diagnostik und Therapie nach Freiburg oder Karlsruhe überwiesen.

 

Um trotz der medizinisch notwendigen und sinnvollen Zentralisierung der kinderonkologischen Therapie dennoch Voraussetzungen für eine möglichst heimatnahe Versorgung zu gewährleisten, wurde 2005 das Netzwerk „Kinderonkologie Badischer Raum“ (KOBRA) gegründet. Ziele von KOBRA sind die Verbesserung der Prozesse, die zur Diagnose einer Krebserkrankung von Kindern und Jugendlichen führen, und das Ermöglichen einer Übernahme einzelner Elemente von Diagnostik und Therapie durch die lokalen, heimatnäheren Kinderkliniken. Neben der Versorgung der onkologisch erkrankten Kinder soll in KOBRA auch die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit hämatologischen Erkrankungen optimiert werden.

 

Dem Netzwerk KOBRA gehören neben dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg die Kinderkliniken in Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Lörrach, Villingen-Schwenningen, Konstanz, Singen, und St. Hedwig (Freiburg) sowie die Rehabilitationskliniken in Schönwald (Katharinenhöhe) und Tannheim an.

 

Zur Qualitätssicherung und Fortbildung treffen sich Ärzte aus den KOBRA Kliniken seit nunmehr 13 Jahren 3-monatlich, im Jahr 2018 zum 50. Mal in Freiburg! Neben den Chef- oder Oberärzten der regionalen Kinderkliniken genießen auch jüngere Ärzte in der Weiterbildung den Erfahrungsaustausch und die Erörterung schwieriger Fälle. Die einweisenden Kliniken erhalten über alle nach Freiburg überwiesenen Patienten eine Rückmeldung zur Diagnosefindung und zum aktuellen Stand der Therapie, so dass die Patienten jederzeit für bestimmte Therapieelemente auch wieder heimatnah betreut werden können. In den ca. 2-stündigen Qualitätszirkeln wird stets auch ein Fortbildungsthema aus dem Bereich der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie in den Mittelpunkt gestellt. Im Laufe der Jahre hat sich zwischen allen Teilnehmern ein sehr vertrauensvolles Miteinander entwickelt, welches Kooperation und Absprachen im Alltag deutlich erleichtert bzw. verbessert.

 

Neben dem ärztlichen Qualitätszirkel hat KOBRA auch ein Netzwerk von psychosozialen Anlaufstellen zur heimatnahe psychologischen und psychotherapeutischen Unterstützung krebskranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Geschwister und Eltern aufgebaut. Diese Arbeit, die vom Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg e.V. unterstützt wird, befördert die Rehabilitation und die Wiederaufnahme eines regulären Alltagslebens nach Behandlungsende für die betroffenen Familien. 

 

Über den großen Erfolg von Kobra ist man beim Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg sehr erfreut. Der Verein stellt KOBRA seit vielen Jahren Räume in seinem Elternhaus zur Verfügung und finanziert notwendige Personalstellen für das Projekt. „Kobra bringt uns bei der Versorgung von krebskranken Kindern und ihren Familien einen großen Schritt nach vorn“, sagt Vorstandsmitglied Bernd Rendler. „Das Projekt ist ein weiterer Beweis für das übergroße Engagement der Freiburger Universitätsklinik“.

 

 

    

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79106 Freiburg
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